Drei junge Münchner*innen, Sofija (19), Julia (16) und Ege (21) sammeln Erfahrungen von Münchner*innen, die im öffentlichen Raum belästigt wurden. Am Ort des Geschehens schreiben sie die Geschichte mit Kreide auf die Straße und posten Fotos davon auf Instagram unter Catcallsofmuc (Triggerwarnung!).

Seit Mai existiert Catcallsofmuc und mittlerweile folgen dem Account mehr als 2.000 Menschen, etwa drei Anfragen pro Tag landen in der Inbox. Sofija, Julia und Ege versuchen, so viele davon wie möglich trotz ihres Schul- und Arbeitsalltags auf die Straße zu bringen.

Sofija sagt: „Viele Mädchen schreiben uns, dass sie danach Albträume hatten oder es sie bis heute beschäftigt oder sie nicht mehr an diese Orte zurückkehren können. Und genau dafür ist unsere Seite da: Dass diese Mädchen, die sich in dem Moment wirklich schlimm gefühlt haben, dass die eine Plattform haben, wo sie das aussprechen können.“

Hast du auch schon so etwas erlebt?

Dann wende dich gerne an unsere Beratungsstelle oder beteilige dich an der tollen Aktion.

Sexuelle Belästigung ist keine Bagatelle!

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