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FAQ’s – Wir helfen

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FAQ’s – Wir helfen

Fragen und Antworten

Sie können uns jederzeit persönlich ansprechen, wir sind für Sie da!

089 – 76 37 37

Ihre Fragen, unsere Antworten:

In welchen Fällen können Sie sich an uns wenden?
  • Sie brauchen Unterstützung nach einer Vergewaltigung.
  • Sie überlegen, eine Anzeige zu erstatten.
  • Sie haben Anzeige erstattet und wünschen sich Begleitung.
  • Sie haben in der Kindheit sexuellen Missbrauch erlebt.
  • Sie werden sexuell belästigt, z. B. durch einen Vorgesetzten oder einen Kollegen.
  • Sie fühlen sich bedroht und wollen sich schützen.
  • Sie möchten Informationen zu Traumatherapie.
  • Sie kennen eine betroffene Frau* und möchten sie unterstützen.
  • Sie haben Interesse an einem Selbstbehauptungskurs.
  • Sie haben Interesse an psychosozialer Prozessbegleitung.

In unserer Beratungsstelle müssen Sie nichts erzählen, was Sie nicht erzählen wollen.
Sie entscheiden!

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf über

Wann spricht man von sexueller Belästigung?

Sexuelle Belästigung bezeichnet nicht gewünschte, sexuelle Annäherungen.

Hier drei Beispiele, wann von sexueller Belästigung gesprochen wird:

  • Ein Kollege betätschelt seine Kollegin unerwünscht, drängt sich in der Kantinenschlange an sie oder massiert ihr ungefragt den Nacken. Das ist sexuelle Belästigung.
  • Der Vorgesetzte starrt seiner Mitarbeiterin in den Ausschnitt, macht anzügliche Bemerkungen über ihre Figur oder ihr sexuelles Verhalten. Das ist sexuelle Belästigung.
  • Direkte oder indirekte Aufforderungen zum Sex. Das ist sexuelle Belästigung.

Wenn Sie betroffen sind, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Wir helfen Ihnen kostenlos und auf Wunsch anonym.

Was versteht man unter sexuellem Missbrauch?

Sexueller Missbrauch oder sexuelle Gewalt ist jede sexuelle Handlung, die an Kindern und Jugendlichen gegen deren Willen vorgenommen wird.
Gegen deren Willen bedeutet auch, wenn sie aufgrund  körperlicher, seelischer, geistiger oder sprachlicher Unterlegenheit nicht wissentlich zustimmen können. Der Täter oder die Täterin nutzt dabei seine/ihre Machtposition aus, um eigene Bedürfnisse auf Kosten des Kindes zu befriedigen.

Sehr bedeutend für die Folgen von erlebtem Missbrauch ist die Reaktion des sozialen Umfeldes.
Ein unterstützendes Umfeld, das dem Kind Glauben schenkt, kann die Folgen abmildern.

Meist bestehen die psychischen Folgen nicht nur kurzfristig, sondern die Opfer leiden auch mittel- und langfristig darunter,
teilweise ihr ganzes Leben.

Sie leiden unter den Folgen von sexuellem Missbrauch?
Dann wenden Sie sich an uns – wir helfen Ihnen kostenlos und auf Wunsch anonym.

Sie müssen nichts erzählen, was Sie nicht erzählen wollen.
Sie entscheiden!

Was ist ein Trauma?

Ein traumatisches Ereignis wird vom Organismus als (lebens-)bedrohlich wahrgenommen. Eine Vergewaltigung, sexueller Missbrauch oder andere Formen der Gewalt sind extrem belastend für den Körper und die Psyche. Manchmal reichen die vorhandenen Strategien nicht (mehr) aus, um die Folgen des Traumas zu bewältigen. In einer Traumaberatung oder Traumatherapie werden u. a. neue Bewältigungsstrategien erlernt und so die Kontrolle zurück gewonnen.

Wir bieten persönliche Traumaberatung und Traumatherapie für Frauen…

  • nach einer Vergewaltigung.
  • nach sexuellem Missbrauch in der Kindheit.
  • nach sexueller Belästigung, z. B. durch den Arbeitgeber/durch einen Kollegen.
  • bei Stalking.

Für Hilfe und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Telefon: 089 76 37 37

Hilfe nach sexuellen Übergriffen/ nach einer Vergewaltigung

Viele Frauen* haben nach einem sexuellen Übergriff oder einer Vergewaltigung Angst, davon zu erzählen. Sie fühlen sich schmutzig, schuldig, schämen sich und sie fürchten, dass ihnen nicht geglaubt wird.

Unmittelbar nach einer Vergewaltigung sind Frauen* in einem psychischen Ausnahmezustand. Jede Frau* reagiert anders nach einem Übergriff. Es gibt keine allgemein gültige Reaktion. Jedes Verhalten und jedes Gefühl der Frau* ist richtig. Alle Symptome sind der Versuch einer Bewältigung, sind die normale Reaktion auf ein unnormales Ereignis. Absolut normal sind Erinnerungslücken oder Schwierigkeiten, das Geschehene zeitlich einzuordnen. Die Täter sind den Frauen in den meisten Fällen bekannt.

Suchen Sie sich eine Vertrauensperson, die Ihnen glaubt. Das kann z. B. eine Freundin/ ein Freund sein, eine Ärztin, eine Anwältin oder eine Fachfrau. Sie können sich an unsere Beratungsstelle wenden. Unsere Mitarbeiterinnen haben viel Erfahrung und helfen Ihnen im Umgang mit der erlebten Gewalt und den Folgen. Sie müssen nichts erzählen, was Sie nicht erzählen wollen. Wir beraten Sie kostenlos und auf Wunsch anonym. Telefon: 089 76 37 37

An wen wende ich mich bei einem Notfall?

In Notfällen rufen Sie uns an unter der Telefonnummer:

089 – 76 37 37

oder schreiben Sie uns über unser Online-Formular:

Zur anonymen Onlineberatung

oder schreiben Sie uns eine E-Mail:

info@frauennotruf-muenchen.de

Kann ich mir den Text auf dieser Internetseite vorlesen lassen?

Ja, Sie können sich die Texte unserer Internetseite vorlesen lassen!

1. Möglichkeit:

Über oder neben den Texten finden Sie eine Schaltfläche „Vorlesen“.

Grafik Beispiel Vorlese-Button
Wenn Sie diese anklicken, wird der Text der Seite vorgelesen.

 

2. Möglichkeit:

Markieren Sie mit Ihrer Maus den Textabschnitt, den Sie vorlesen lassen wollen.
Grafik Beispiel Textmarkierung
Es erscheint die Vorlese-Schaltfläche. Wenn Sie darauf klicken, wird der markierte Text vorgelesen.

Wie helfen wir Frauen in Not?
  • Wir glauben Ihnen.
  • Wir stehen in Krisensituationen an Ihrer Seite.
  • Wir unterstützen Sie darin, die Folgen von Gewalt zu verarbeiten.
  • Wir beantworten Ihre Fragen.
  • Wir klären Sie über Ihre Rechte auf.
  • Wir entwickeln mit Ihnen Lösungen, damit es Ihnen wieder besser geht.
  • Was Sie uns erzählen, das sagen wir nicht weiter.
  • Wir stehen unter Schweigepflicht.
  • Sie können anonym bleiben, brauchen Ihren Namen nicht zu nennen.
  • Unsere Beratung kostet nichts.
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