Gleich zwei wichtige Petitionen, die Sie gerne mit Ihrer Unterschrift unterstützen können:

1. Landeskoordinierungsstelle Niedersachsen muss weiterfinanziert werden!

Seit 2019 macht die Landeskoordinierungsstelle Niedersachsen unverzichtbare Arbeit zur Unterstützung gewaltbetroffener Frauen und Mädchen. Die Kolleginnen haben Seminare und Fortbildungen zu sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen, zu Gefährdungseinschätzung und Fallmanagement bei häuslicher Gewalt durchgeführt. Wichtige Themen waren ebenso Traumafolgen in der Beratungsarbeit, Digitale Gewalt und Häusliche Gewalt im Kontext von Migration und Flucht. Sie haben zahlreiche Broschüre veröffentlicht, juristische Stellungnahmen verfasst und die Beratungsstellen in ganz Niedersachsen miteinander vernetzt.Die Landesregierung hat beschlossen, die Gelder für dieses sehr erfolgreiche Projekt ab August 2022 zu streichen. Das darf nicht passieren!

Der Verbund der niedersächsischen Frauen – und Mädchenberatungsstellen hat eine Petition an die niedersächsische Landtagspräsidentin geschickt, um dieses Erfolgsprojekt zu retten.

Hier erfahren Sie noch weitere Informationen.

2. „Ja heißt Ja“ – Sex ohne Zustimmung ist Vergewaltigung!

Deine Partnerin, die du liebst, dein bester Kumpel, den du nicht zurückweisen willst, dein Schwarm, dem du gefallen willst: Menschen, die man kennt und denen man vertraut, werden häufiger zu Täter*innen als Fremde. Sexualisierte und körperliche Gewalt ist nach wie vor ein riesiges Problem in Deutschland. Lasst uns gemeinsam für eine Konsenskultur in unserem Land kämpfen:

Denn nur Ja heißt Ja!

Schweden als Vorbild

Seit Juli 2018 gilt in Schweden ein neues Sexualstrafrecht, das sogenannte „Einverständnisgesetz“ (auf Schwedisch „Samtyckeslag“). Nach diesem neuen Gesetz kann es nicht mehr als Zustimmung gedeutet werden, wenn sich der Partner passiv verhält. Das Prinzip lautet »Nur Ja heißt Ja« – das bedeutet, dass der Partner auf verbale oder nonverbale Weise sein Einverständnis zum Ausdruck bringen muss. Neueste Studien aus Schweden machen deutlich: Das Gesetz zeigt Wirkung!

Nun muss Deutschland an der Reihe sein

Schon jetzt möchte fast die Hälfte der Deutschen einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov (2018) zufolge ein strengeres Sexualstrafrecht nach schwedischem Vorbild. Es kann doch nur im Interesse aller sein, dass Sex nur in beiderlei Einvernehmen stattfindet.

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