Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit sind in der deutschen Rechtsordnung und Gesellschaft noch immer tief verankert. Gewalt und Hasskriminalität gegenüber Menschen, die diesen Normen nicht entsprechen, sind allgegenwärtig. LGBTIQ*-Personen werden verbal und physisch angegriffen – Diskriminierung und Gewalt gehört für viele zum Alltag.

Ein diskriminierungsfreies und selbstbestimmtes Leben zu führen, muss allen Menschen in einer demokratischen Gesellschaft möglich sein! Jeder Mensch muss angstfrei leben können. Wir fordern von der Bayerischen Landesregierung einen Aktionsplan LGBTIQ*!

Alle anderen 15 Bundesländer in Deutschland haben bereits einen Aktionsplan verabschiedet, der über die Ministerien der Landesregierungen in die verschiedenen Bereiche der Gesellschaft hineinwirkt und aktiv Vielfalt und Gleichstellung fördert.

Mit ihren Aktionsplänen für die Gleichstellung und gegen Diskriminierung von LGBTIQ* wollen die Landesregierungen Homophobie, Transfeindlichkeit und weiterer gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenwirken. Neben der Förderung der Gleichstellung von LGBTIQ*-Personen müssen die Anliegen und die Gleichstellung von LGBTIQ* als Querschnittsaufgabe in allen fachpolitischen und gesellschaftlichen Bereichen verankert werden.

Die Interessensvertretungen von LGBTIQ*-Personen sind bei der Entwicklung des Bayerischen Aktionsplans aktiv mit einzubeziehen. In allen gesellschaftlichen Bereichen (siehe unten) müssen Projekte gefördert werden und bestehende Strukturen ausgebaut werden, die zum Bewusstsein beitragen und Akzeptanz fördern. Zentral dafür ist die Schaffung einer Stelle einer*s Landesbeauftragten für die Koordinierung und Umsetzung dieser Maßnahmen in alle Regierungsbereiche hinein. Sie dient als Schnittstelle zwischen der bayerischen LGBTIQ*-Community und den Ministerien.

Hier geht es zur Petition.